Lernphilosophie

Unser zentrales Anliegen ist es, in den Weiterbildungen die Ver- mittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit der Selbstreflexion (und der Selbsterfahrung) zu einem Prozess des lebendigen Lernens zu verbinden. Neben dem Bereitstellen von ansprechenden und abwechslungsreichen Unterrichtsinhalten wollen wir den einzelnen Teilnehmer zu einem eigenständigen Lernweg motivieren, auf dem er seine eigenen Entwicklungsbedarfe erkennen und benennen kann.

 

Gestaltung der Lehr- und Lernsituationen

Bei der Gestaltung der Lehr- und Lernsituationen fühlen wir uns folgenden Grundsätzen und Werten verpflichtet: Förderung des interdisziplinären Dialogs, Perspektivenvielfalt, Methodenvielfalt, Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Einbeziehung des betrieblichen Alltags der Teilnehmer. Dabei wählen wir kompetente und in ihrer Fachdisziplin erfahrene Dozenten aus.


Unser Ziel: Kompetenzgewinn auf allen Ebenen 

Das Institut QuQuK möchte mit seinen Weiterbildungen lebendige Lehr- und Lernwege beschreiten, mit dem Ziel, dass die Teilnehmer eine Vielzahl von Kompetenzen und Fähigkeiten entwickeln, die sich wie Teile eines Puzzles zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen. Die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz im pädagogisch-pflegerischen Arbeitsfeld verbessert die Behandlungsqualität für die Patienten bzw. Klienten.

 

 

Kompetenzbereiche

In den Fachweiterbildungen fächern sich die Kompetenzbereiche folgendermaßen auf.

Fachkompetenz

Die Teilnehmer entwickeln ein vertieftes Wissen über kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder, über lerntheoretische Grundlagen, über angewandte Therapiekonzepte und über Strukturen des Sozial- und Gesundheitssystems.

 

Methodenkompetenz
Sie können Einzel- und Gruppenaktivitäten planvoll und zielgerichtet durchführen. Die gelernten Konzepte werden in das praktische Handeln integriert und dort umgesetzt. Die Teilnehmer können ihr Handeln theoriebezogen begründen.


Selbstkompetenz
Die Teilnehmer entwickeln ein reflexiv überprüftes Bild der eigenen Stärken und Grenzen ihrer Pro- fessionalität. Sie lernen ihren eigenen Fachentwicklungsstand zu bilanzieren und für sich selber neue Entwicklungsaufgaben zu formulieren.


Soziale Kompetenz
Sie entwickeln vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten zur Kooperation und in der Kommunikation mit Patienten/Klienten und deren Familien, mit Kollegen sowie internen und externen Kooperationspartnern. Sie können ihren Standpunkt inhaltlich vertreten und zugleich die Perspektiven anderer mit einbeziehen. Ihre Grundhaltung ist empathisch, respektvoll, lösungs- und ressourcenorientiert.


Ethische Kompetenz
Die Teilnehmer haben in ethischen Diskursen ihre Fähigkeit des moralischen Urteilens und Handelns vertieft. Sie können mit widersprüchlichen Interessen umgehen und die eigenen Entscheidungen vor sich und anderen Personen verantworten.